Ein Tag als Zeitungsmensch bei der NRW-JEM

Thomas Kubo

Wer die Zeitung auf der NRW-JEM macht, muss Schlafentzug und Ärger über die Drucker um 3 Uhr nachts über sich ergehen lassen. Trotzdem hatte ich immer riesigen Spaß daran, so dass ich es nun schon vier Jahre in Folge gemacht habe. Die Zeitung hat mehrere Zwecke. Sie soll den Teilnehmern zuerst wichtige Informationen für den Ablauf der Meisterschaft geben, dann kann sie ein Sprachrohr für die SJNRW oder die DSJ sein, um Aktionen vorzustellen, drittens soll sie wiederum lustig geschrieben sein, damit man sie gerne liest, und schließlich soll sie allen, die nicht auf der NRW-JEM dabei sind, einen halbwegs guten Ausschnitt der Meisterschaft liefern, wenn sie die Zeitung überfliegen. Zusätzlich sind einige Aktivitäten wie die GrußBox, die Gerüchteküche und Schachaufgaben darin enthalten.

Im Grunde ist die Zeitung eine Schnittstelle und kann allen Teams (Leitung, Turnierleitung, Rahmenprogramm, Schiri, Öffentlichkeitsarbeit, U10) helfen, da man in der Zeitung seine eigenen Zeiten setzt und man zwischendurch kleinere Aufgaben erledigen kann.

Ich habe viele Dinge gelernt: Es stehen an erster Stelle die Bedienung der entsprechenden Programme. Daneben kommen allgemeine Skills wie Arbeitsorganisation (Zeitmanagement, Planung von Arbeitsschritten, Priorisierung etc.) oder Motivation. Da man in der Zeitung immer wissen muss, was passiert, ist es nötig, sich möglichst gut mit allem zu vernetzen, etwas, was ich sonst nicht so gut kann, wozu die Gestaltung der Zeitung mich aber gedrängt hat.

Ich kann eigentlich jedem nur empfehlen, auch in Bereichen hineinzuschnuppern, von denen man am Anfang glaubt, dass sie nicht zu einem passen.

Ich kann eigentlich jedem nur empfehlen, auch in Bereichen hineinzuschnuppern, von denen man am Anfang glaubt, dass sie nicht zu einem passen. Die Idee, dass ich die Zeitung mache, kam nicht von mir. Ich wollte eigentlich nur auf der NRW-JEM dabei sein und habe das als Sprungbrett genommen.

Na, hat jemand Lust, im nächsten Jahr einzusteigen? Übrigens ist der Schlaf, nachdem man die Zeitung fertigstellt, gedruckt und gefaltet hat, auch wenn er nur kurz ist, sehr gut, da man sofort einpennt.


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