Eine Woche Ehrenamt

Am Montag war ich auf der Jugendkonferenz der Sportjugend NRW. Leider konnte keiner weiter mit, sodass ich mich alleine auf den Weg nach Duisburg machte - zum Glück für mich direkt um die Ecke. Neben dem leckeren Essen (typisch für Veranstaltungen der Sportjugend NRW :-)) fand ich es super spannend mich mit den Anderen aus den verschiedenen Sportarten auszutauschen. Im Endeffekt haben viele dieselben Probleme, die man gemeinsam angehen kann und damit ergeben sich interessante und unterschiedliche Lösungsansätze. Auch die allgemeine Jugendarbeit ähnelt sich sehr, sodass ich gespannt bin, wie das Netzwerk in Zukunft arbeiten wird.

Tiffany Kinzel

Der nächste Tag der Woche begann wieder mit Schach. Bald steht unsere Vorstandssitzung an, sodass ich aktiv dabei bin diese vorzubereiten. Da ich mich gerne im Mädchenschachbereich einsetzen und diesen auch voran bringen möchte, arbeite ich gerade an einer Beschlussvorlage für einen Arbeitskreis für die Vorstandssitzung. D.h. eine kurze Beantwortung der wichtigsten Fragen: Warum? Wie? Was? Wer? Kosten?. Schließlich muss auch das gut vorbereitet sein, damit ich die Jungs überzeugen kann, dass dies eine tolle und wichtige Sache ist. Dazu spreche ich auch mit verschiedenen Leuten - also telefonieren, austauschen, verschiedene Methoden und Berichte durchgehen. Wahrscheinlich ist das ein bisschen viel Aufwand, aber ich liebe es vorbereitet zu sein und verschiedene Perspektiven über das Thema vorher zu kennen. Ich habe auch versucht in Zusammenarbeit mit Julia N. eine ansprechende Ausschreibung für den Mädchenschach-Arbeitskreis zu erstellen und wir sind gespannt, wie viele sich darauf melden.

Ebenso erarbeite ich noch eine weitere Beschlussvorlage in Absprache mit der Kommission zur Erhaltung und Wertschätzung unserer Ehrenamtlichen. Dazu fallen auch Kosten an, die vorher kalkuliert, abgesprochen und verantwortungsbewusst eingesetzt werden müssen. Zudem muss ich mir noch viel durchlesen und aneignen zu den Strukturen der SJNRW und zu den Fördertöpfen, um zukünftige Projekte anzugehen. Unter Anderem habe ich Kontakt zu dem niederländischen Schachbund aufgenommen und würde gerne ein Austauschcamp zwischen niederländischen und deutschen Schachspielern entwickeln. Das erste Interesse beider Seiten ist bereits vorhanden und deshalb müssen auch hierzu nun genaue Ideen und Planungen erstellt werden.

Ich sitze kaum länger als eine Stunde am Stück für Schach am Schreibtisch.

Ich investiere gerne meine Zeit, weil ich es schön finde etwas zu organisieren. Da ich relativ gut in Zeitmanagement bin, nutze ich immer die Pausen zwischendurch um eine Email zu verfassen oder mir Gedanken um mein nächstes Vorgehen zu machen. Ich sitze kaum länger als eine Stunde am Stück für Schach am Schreibtisch. Insgesamt habe ich vielleicht einen Workload von 4 Stunden pro Woche.

Es ist ein Hobby, das mir Spaß bereitet und wofür ich mir gerne Zeit nehme!


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